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Interview CVC - Nina Regenhardt et Jeremias Schleeger
Propos recueillis par Cosima Sagmeister

NLP : Was hat euch dazu bewegt, euch für die Wahl des „Conseil de Vie du Campus“ aufzustellen?

Jerry: Was uns schockiert hat war der Populismus, den wir unter anderem bei anderen Wahlkampagnen hier, in Sciences Po, bemerkt haben. Auch in diesem Wahlkampf merkt man, dass die Teams teilweise keine relevanten Themen anbringen, sondern nur mit Bestechung arbeiten. Dieser Entwicklung wollen wir entgegenwirken. Nina: Ja, genau. Wir wünschen uns eine Vertretung, der die Interessen der Studierenden am Herzen liegen und die bereit ist, sich voll und ganz für diese einzusetzen.

NLP : Was macht euch zum idealen Team?

Nina: Jerry und ich kennen uns schon seit unserem Sciences Po Bewerbungsgespräch. Wir arbeiten sozusagen schon seit „Day 0“ zusammen und das haben wir den anderen Teams voraus. Genauso wie wir es geschafft haben zusammen bis hierher zu kommen, möchten wir jetzt zusammen noch viel mehr in der Studentenvertretung erreichen. La plupart des autres listes représentent au moins deux nationalités différentes.

NLP : Pensez – vous qu’être tous les deux allemands vous donne un désavantage par rapport aux autres ?

Nina : Nous ne sommes pas des allemands en premier lieu, mais nous sommes des citoyens européens. Nous sommes sur le campus européen, nous sommes convaincus des valeurs européennes et pour nous la nationalité respective des candidats ne fait pas de différence. Jerry : De plus, avec la réforme, la langue du campus est l’anglais ! C’est la raison pour laquelle on aimerait bien que notre langue de travail, en tant que CVC, soit aussi l’anglais.

NLP : Welche zwei konkreten Wahlkampf-Themen sind euch besonders wichtig?

Jerry : Inhalte. Nina: Wir wollen uns wirklich für das Wohlbefinden der Studenten in allen Bereichen einsetzen. Wir wollen uns auf die Bedürfnisse der Studierenden einstellen, um dadurch einzig und alleine die Interessen dieser vertreten zu können. Das bedeutet, dass wir nicht wie manche unserer Mitstreiter, gewisse Studentengruppen, wie zum Beispiel Raucher, bevorzugen werden. Wir werden uns für alle einsetzen. Wir werden deshalb auch keine Mikrowelle zum Herzstück unserer Kampagne machen. Wir wollen den Wählern unsere Herangehensweise nahe bringen und sie selbst entscheiden lassen welche Themen wir, sollten wir gewählt werden, behandeln. Uns ist aber bewusst, dass es Missstände gibt. Die Wartezeiten des Crous-Wagen sind zum Beispiel eine Zumutung. Da muss dringend etwas unternommen werden. Abgesehen von eurem „Facebook“-Beitrag letzten Sonntag, war eure Kampagne nicht sehr aktiv.

NLP : Ist diese Entscheidung bewusst gewählt worden?

Jerry: Ja. Bei uns geht Qualität vor Quantität. Wir machen lieber weniger Werbung, die qualitativ hochwertig ist, als schlecht produzierten Videos. Als CVC wollen wir Themen mit Ernsthaftigkeit bearbeiten und das wollen wir auch in der Kampagne schon zeigen.